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Heinz-Wüstenberg-Preis für Zivilcourage und besonderes gesellschaftliches Engagement vergeben

Bereits zum dreizehnten Mal konnte am 13. Juni im Berufsbildungszentrum Schleswig der Preis für Zivilcourage und gesellschaftliches Engagement vergeben werden. Großzügig unterstützt wird der Preis von der Heinz-Wüstenberg-Stiftung, so dass wertvolle Sachpreise, wie Netbooks, an die Preisträgerinnen und Preisträger überreicht werden können. BBZ-Schulleiterin Kirsten Lemke und Jörg Peters von der Heinz-Wüstenberg-Stiftung nahmen die Ehrungen vor.
Lisa Reddersen und Leon Berkow, die an der Außenstelle in Kropp das Berufliche Gymnasium besuchen, kam während der Klassenfahrt in München im August 2021 ein aufgelöstes Mädchen entgegen, das nach eigenen Angaben gerade von zwei Männern vergewaltigt worden war. Leon und Lisa schauten nicht weg, vielmehr wandten sich an ihre Klassenlehrkraft Paul Burkert und die Polizei, um Hilfe zu holen. Lisa setzte sich besonders für das Mädchen ein und kümmerte sich um es bei der Polizei. Nina Matzens Engagement in der Sterbebegleitung wurde gewürdigt. Sie besucht am BBZ Schleswig die Fachschule für Sozialwesen / Heilerziehungspflege und über ein Jahr lang die Ausbildung zur ehrenamtlichen Sterbebegleitung absolviert. Sie begleitet nun Sterbende und auch ihre Familien. Sie ist für die Sterbenden da, hört zu, geht auf deren Bedürfnisse ein, kümmert sich auch um die Kinder in der Familie, begleitet diese im Umgang den Sterbenden und in der Nachsorge, wenn die/der Angehörige dann verstorben ist. Als vierter Preisträger wurde schließlich auch Kilian Taube aus der Fachschule für Sozialwesen / Heilerziehungspflege ausgezeichnet. Er erzählte: „Im Spätsommer 2021 gab es einen Brand in dem Wohnheim für Menschen mit Beeinträchtigungen, in dem ich meinen Neben-Job habe. Ich war alleine mit meiner Kollegin im Nachtdienst, als plötzlich die Sirene im Haus anging. Wir konnten innerhalb kürzester Zeit alle 24 Bewohnerinnen und Bewohner evakuieren und alle sind unversehrt herausgekommen.“
Mit modernen Sofortbildkameras wurden zudem Michelle Göttsch, Lea Knackstedt und Christin Schloßmacher ausgezeichnet. Während Michelle für ihren beherzten Einsatz gegenüber einem Mitschüler, der sich als bekennender Nazi geoutet hatte, gewürdigt wurde, erhielten Lea und Christin für ihr jahrelanges Engagement in der freiwilligen Feuerwehr jeweils eine Kamera.
Foto (von links): Lisa Reddersen, Lea Knackstedt, Kirsten Lemke, Kilian Taube, Jörg Peters, Michelle Göttsch, Olaf Fuhrmann und Keike Albrecht (für Nina Matzen).

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